Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Leipzig hielten Rüdiger Schilling und Cord Giese von Delta Software Technology Gastvorträge an der Universität Leipzig; Deltas Basistechnologien zur Entwicklung sowie zum Einsatz von Codegeneratoren standen dabei im Mittelpunkt.
18. Mai 2010, Leipzig
Die Gastvorträge zum Thema "Generative Software-Entwicklung mit Frames" sind Teil der Veranstaltung "Softwaresystemfamilien und -produktlinien" und fanden am 18. Mai 2010 in Leipzig statt.
Beginnend mit der Idee, Frames und Slots für die Generierung von Software einzusetzen, erläuterte Cord Giese Deltas Motivation, eine eigene Sprache zur Implementierung von Generatoren zu entwickeln: die Generatorsprache ANGIE. Er erklärte ausführlich, worin sich das Frame/Slot-Konzept vom Einsatz herkömmlicher Templates unterscheidet. Nach der einleitenden Theorie fand eine praktische Übung statt, deren Schwerpunkt der Einsatz der ANGIE-Frametechnik war.
Rüdiger Schilling griff das Übungsbeispiel auf, um grundsätzliche Fragestellungen im Zusammenhang mit der Entwicklung von Codegeneratoren zu veranschaulichen. Der Schwerpunkt lag hier auf dem Einsatz modellgetriebener Techniken zur Entwicklung flexibel einsetzbarer Generatoren. Solche Generatoren können selbst wieder modellgetrieben sein, so dass sie für unterschiedliche Einsatzbereiche einfach konfiguriert werden können. Anhand des Werkzeugs HyperSenses zeigte Rüdiger Schilling mit konkreten Beispielen, wie modellgetriebene und Bottom-up-Methoden für den Bau leistungsstarker Generatoren genutzt werden können. Abgerundet wurde der Vortrag durch die erstmalige Präsentation von Deltas neuer TextDSL-Technologie.
Unser Referenten: Rüdiger Schilling und Cord Giese
Rüdiger Schilling ist Geschäftsführer der Delta Software Technology. In dieser Funktion ist er seit mehr als zwanzig Jahren verantwortlich für die Konzeption und den Einsatz generativer Softwarewerkzeuge. Kernthemen seiner Arbeit sind modellgetriebene Entwicklungsmethoden, Automatisierungstechniken und domänenspezifische Sprachen.
Cord Giese ist bei Delta Software Technology für die Forschung und Entwicklung im Bereich generativer Basistechnologien verantwortlich. Er präsentiert Forschungsergebnisse aus diesem Bereich auf Konferenzen und in Fachartikeln. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen neue Methoden und Technologien für die Automatisierung der Software-Entwicklung.
Institut für Wirtschaftsinformatik an der Universität Leipzig
Das Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Leipzig ist einer unserer wichtigsten Forschungspartner: Neben einer erfolgreichen Zusammenarbeit im Rahmen des Forschungsprojekts PESOA gab es bereits zahlreiche gemeinsame Seminare und Workshops rund um die Themen generative Programmierung, Produktlinien und Automation in der Software-Entwicklung.
Prof. Eisenecker, Leiter der Lehrveranstaltung "Softwaresystemfamilien und -produktlinien", ist vielen, die sich für die Automatisierung der Software-Entwicklung interessieren, durch sein Buch "Generative Programming" bekannt. Seine Forschungsaktivitäten sind auf eine weiter gesteigerte Automatisierung der Software-Entwicklung gerichtet. Damit direkt verbunden sind die Themen generative und modellbasierte Software-Entwicklung, Software-Systemfamilien, domänenspezifische Sprachen und Generatoren.
Kostenloser Newsletter
Unser regelmäßig erscheinender Newsletter informiert Sie über aktuelle Veranstaltungen, Projekte, Fallstudien, neue Produkte und andere Nachrichten, von denen wir annehmen, dass sie interessant für Sie sind. Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter jetzt.
Weitere Informationen
Sprechen Sie mit uns, wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, wie Sie Ihre Software-Entwicklung durch Automatisierung effizienter gestalten können und wie Delta Software Technology Ihnen dabei helfen kann.




