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Adaptive ProxyDas adaptive Proxy wird für die Client-Seite generiert und ist die Darstellung des adaptiven Services nach außen. Es legt die Schnittstellen, Klassen und Methoden für die Client-Anwendung offen. Der adaptive Proxy wird aus dem im Composition Model definierten PIM generiert.

Das adaptive Proxy ist sprachspezifisch, aber es hat keine Kenntnis darüber, wie Client und Server miteinander kommunizieren – das ist Aufgabe des Technology Adapters.

Der adaptive Proxy ist die äußere Darstellung des adaptiven Service und legt die Schnittstellen, Klassen und Verfahren für die Client-Anwendung offen. Der adaptive Proxy wird aus dem im Composition-Modell definierten PIM generiert.

Akzeptanz der Client-Technologie

Das adaptive Proxy wird in einer geeigneten Sprache generiert, damit es von der Client-Anwendung direkt verwendet werden kann. Das adaptive Proxy schirmt die bestehenden Anwendungen und Datenhaltungssysteme vollständig ab, damit sich der Client-Entwickler nicht um diese Details zu kümmern braucht. Es werden alle syntaktischen und semantischen Aspekte der bestehenden Anwendungen und/oder Datenhaltungssysteme gekapselt.

Das ist wichtig, damit das adaptive Proxy von der „Client Community“ akzeptiert wird, die erwartet, mit ihren nativen Werkzeugen und Sprachkonstrukten zu arbeiten. Sie erwarten außerdem, mit den Standards und Konventionen ihrer jeweiligen Community zu arbeiten, also der Java-Entwickler, EJB-Designer oder Vertreter einer anderen Client-Technologie.

SCORE Adaptive Bridges geht direkt auf dieses Problem ein und generiert ein adaptives Proxy, das exakt auf die gleiche Weise wie eine lokale Implementierung realisiert und instantiiert wird. Es gibt keine besonderen Datentypen, Klassen oder Operationen. Zu keinem Zeitpunkt sieht (oder vermutet) der Entwickler, dass der Service vielleicht durch eine COBOL-Anwendung bereitgestellt wird.

Zur Integration in die Entwicklungskultur gehört beispielsweise auch die Generierung von Projektdateien, damit das adaptive Proxy in einer Client-Entwicklungsumgebung, wie etwa NetBeans für Java direkt verwendet werden kann. Auf diese Weise können die Entwickler bei der Arbeit mit SCORE Adaptive Bridges ihre jeweiligen Fertigkeiten, Kenntnisse und Toolsets optimal nutzen.

Virtuelle Clients

In der üblichen Deployment-Architektur von SCORE Integration Suite wird Ihr adaptiver Service über das adaptive Proxy für die Client-Anwendung offen gelegt. In bestimmten Situationen ist eventuell ein "virtueller Client" erforderlich, bei dem eine Client-Anwendung den serverseitigen Code direkt aufruft.

Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn für die Anbindung an eine bestehende Client-Anwendung ein anwendungsspezifisches Nachrichtenformat verwendet wird. Der serverseitige Technology Adapter wird für das spezielle Nachrichtenformat generiert. Danach kann die Client-Anwendung den Technology Adapter des Servers direkt aufrufen.

Für diesen Ansatz muss der Client die für den Technology Adapter generierte Middleware-Schnittstelle genau kennen. Das ist viel komplizierter, als wenn man ein generiertes adaptives Proxy verwenden und die Kommunikationsdetails SCORE Adaptive Bridges überlassen würde.

Mit einem "virtuellen Client" können auch projektspezifische Integrationsszenarien mit den Standardwerkzeugen und Features von SCORE Adaptive Bridges unterstützt werden.

Und wohin jetzt?

Sie wissen nun, wie die externe Schnittstelle des adaptiven Services für die Client-Anwendung offen gelegt wird. Der folgende Abschnitt stellt einige spezifische Deployment-Szenarien vor, die zeigen, wie die verschiedenen Schichten für die einzelnen Deployment-Plattformen generiert werden.

 
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