Integrationsprojekte sind kontinuierliche Prozesse, die sich den beständigen Veränderungen der technischen- und unternehmerischen Anforderungen anpassen müssen. Deshalb ist die Integration immer ein Prozess und niemals ein einmaliges Ereignis. Jedes Element innerhalb der Integrationsumgebung hat eine individuelle Änderungshäufigkeit, eigene Entwicklungs- und Wartungszeitpläne und seinen spezifischen Technologie-Übernahmezyklus. In manchen Fällen spielen sogar saisonale Modetrends eine Rolle!
Ihre Integrationslösung muss also in einer sich ständig verändernden Umgebung prosperieren. SCORE Adaptive Bridges wurde speziell für eine sich stetig verändernde Umgebung entwickelt. Sie stellt Ihnen integrierte Prozesse zur Verfügung, unterstützt durch eine große Anzahl intelligente Werkzeuge, die Veränderungen feststellen, wann und wo immer sie auftreten, und automatisch entsprechende Anpassungen vornehmen.
Man weiß nie, was als Nächstes integriert werden muss, aber ganz sicher wird es etwas Neues, bisher Unbekanntes sein. Die Vorbereitung auf das Unbekannte und Unerwartete erfordert eine adaptive Lösung. Deshalb unterstützt SCORE Adaptive Bridges "Integration in Motion".
Sie beginnen mit der Discovery, danach folgen Composition und Production. Danach schlägt in der Regel die reale Welt zu, es werden Veränderungen vorgenommen und Sie kehren zur Discovery zurück um ihr bestehendes Composition Model und Ihre adaptiven Services zu anzupassen.
Mit SCORE Adaptive Bridges, Composition Manager, Composition Repository und SCOUT² Development Platform erhalten Sie die Werkzeuge, Techniken und Prozesse, um in einer solchen Welt der ständigen Veränderung effektiv arbeiten zu können.
Im Folgenden finden Sie einen Überblick über einige ausgewählte Möglichkeiten, wie SCORE Adaptive Bridges Ihnen hilft, in einer Umgebung zu arbeiten, in der das einzig Beständige die Veränderung ist:
- Versionskontrolle – Das Composition Repository verfügt über eine erweiterte Implementierung des OMG MOF-Standards, die eine Versionsverwaltung bis hin zur Elementebene ermöglicht. Damit kann SCORE Adaptive Bridges alle Änderungen eines Elements im Composition-Model verfolgen.
- Abhängigkeitsanalyse – Ein wichtiger Aspekt von SCORE Adaptive Bridges liegt in der Wiederverwendung bestehender Elemente, von Schnittstellenspezifikationen für Legacy-Applikationen bis hin zu WSDL-Spezifikationen für Web-Services. Das Composition Repository protokolliert, wo die einzelnen Teile ursprünglich herkamen, und erkennt so, wenn sich die ursprüngliche Source-Spezifikation ändert.
- Berechtigungen – Wenn eine Spezifikation von einer externen Quelle abgeleitet wurde, stellt sich die Frage, wie lokale Veränderungen durchgeführt werden sollen. SCORE Adaptive Bridges enthält ein „Berechtigungskonzept“, das nur autorisierte Anwender und Werkzeuge lokale Änderungen an den Resultaten des Discovery-Prozesses vornehmen lässt. Im Composition Repository ist protokolliert, wer was ändern darf, und dies spiegelt sich auch in der Abhängigkeitsanalyse und den im Repository gepflegten Cross-Reference-Informationen wider.
- Multiple Schnittstellen – Auch bereits eingerichtete adaptive Services müssen wahrscheinlich irgendwann einmal geändert werden. SCORE Adaptive Bridges friert externe Schnittstellen ein, so dass die bereits verteilten und installierten Anwendungen weiterhin verwendet werden können. Sollte eine Änderung erforderlich werden, wird eine neue Version der Schnittstelle erstellt. Der generierte Code kann viele verschiedene Versionen einer Schnittstelle gleichzeitig unterstützen. Das ist zum Beispiel sehr nützlich, wenn ein umfangreicher Satz von Client-Systemen auf eine neue Version umgestellt werden muss, dies aber nicht auf einmal geschehen kann. In diesem Fall wird der Application Adapter neu generiert, so dass er sowohl die alte als auch die neue Schnittstelle unterstützt. Anschließend können die neuen adaptiven Proxies kontrolliert auf den Client-Rechnern eingerichtet werden.
- Reporting und Analyse – SCORE Adaptive Bridges bietet umfassende Standardberichte, die zeigen, was wo verwendet wird und welche allgemeinen Abhängigkeiten zwischen den Objekten bestehen. Die Berichte werden mit Standard-XSLT-Stylesheets realisiert, die entsprechend der Reporting-Anforderungen leicht angepasst oder ersetzt werden können. Falls die Standardberichte Ihren Anforderungen nicht entsprechen, können Sie direkt mit allen Reporting-Werkzeugen von Drittanbietern, die XML-Dokumente bearbeiten können, auf das XML-Dokument zugreifen, in dem das Composition Repository gespeichert ist.
Und wohin jetzt?
Jetzt haben Sie die drei Kernprozesse – Discovery, Composition und Production – von SCORE Adaptive Bridges kennen gelernt. Nun können Sie zur Laufzeit-Sicht weitergehen, wo Sie mehr erfahren über die, Architektur des Client-, Server- und Middleware-Codes, den SCORE Adaptive Bridges zur Implementierung der adaptiven Services für die verschiedenen Deployment-Plattformen generiert.



